Nach der Abstimmung gratulierte Bürgermeisterin Sandra Pietschmann (rechts) mit einem Blumenstrauß, Veronika Traumann bedankte sich für das Vertrauen und betonte die aus ihrer Sicht gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Rat und innerhalb der Verwaltung. Auf die Kämmerin und ihr Team warten auch künftig große Herausforderungen, denn um die städtischen Finanzen ist es nicht gut bestellt. Der Schuldenberg wächst, gleichzeitig gilt es, wichtige und kostspielige Großprojekte umzusetzen. Nicht alle in der Politik gaben sich im Vorfeld der Abstimmung davon überzeugt, dass Veronika Traumann in dieser Situation die beste Wahl für den Job sei.
Insbesondere die Wählergemeinschaft M.U.T. sprach sich für einen Neuanfang aus. In einer Stellungnahme heißt es, die Stadtfinanzen hätten sich in der bisherigen Amtszeit der Kämmerin alles anderer als positiv entwickelt. In der vorliegenden angespannten Haushaltslage, so M.U.T., brauche es eine Kämmereiführung, die eine Priorisierung von Aufgaben voranstelle und finanziell Machbares aufzeige.