Das Schaufenster Mettmann berichtete bereits über den tragischen Fall (hier nachzulesen).
Nun hat die Westdeutsche Allgemeine Zeitung aus Duisburg einen herzzerreissenden Brief veröffentlicht, den Ismail Kilic aus dem Gefängnis geschrieben hat. „Genau vor zwei Monaten wurden mir meine Frau, meine Kinder, meine Freunde, meine Arbeit weggenommen - in Kürze werde ich mein Taxiunternehmen auflösen. Das ist nicht auszuhalten“, schreibt der Duisburger.
Kilic wendet sich mit dem Brief aus der Untersuchungshaft in Slowenien an die Öffentlichkeit. Seit dem 26. Juli ist der deutsche Staatsangehörige eingesperrt. Er wurde verhaftet als er mit seiner Familie auf dem Heimweg aus dem Urlaub in Kroatien war. Vor den Augen seiner Kinder und der Ehefrau wurde er abgeführt.
Die WAZ hat den Brief durch Kilics Ehefrau Nurgül Gülsen Kilic erhalten. Unter diesem Link können Sie ihn lesen.
Mittlerweile hat sich auch Michaela Noll auf Anfrage des Schaufensters zum Fall Kilic geäußert. „Wir sind mit Frau Kilic in Kontakt und werden den slowenischen Botschafter anschreiben“, teilt uns Najda-Valerie Molsberger, die Büroleiterin der Mettmanner Bundestagsabgeordneten mit. „Wir halten Sie auf dem Laufenden.“