Ehrenamtstag in Mettmann Ehrenamt macht glücklich und zufrieden

Mettmann · Beim Ehrenamtstag in der vergangenen Woche wurde auch der Heimatpreis 2024 überreicht. Gewonnen hat ihn der Freundeskreis Stadtbibliothek.

Der Heimatpreis 2024 geht an den Freundeskreis Stadtbibliothek: Bürgermeisterin Sandra Pietschmann mit den Vorstandsmitgliedern (v. l.) Monika Denstorff, Constanze Pape, Kari Jackson-Klönther, Martin Koch und Andrea Perry.

Foto: Kreisstadt Mettmann

Ihr Engagement macht vieles in der Stadt erst möglich. Ohne sie wäre die Stadtgesellschaft um vieles ärmer. Die Rede ist von den Menschen, die sich in Vereinen und Verbänden, in Einrichtungen und Institutionen ehrenamtlich einbringen, oftmals jahre- und nicht selten jahrzehntelang. Und sie stehen meisten nicht im Rampenlicht, sondern sind hinter den Kulissen im Einsatz. Doch am vergangenen Freitag holte Bürgermeisterin Sandra Pietschmann 20 Frauen und Männer ins Rampenlicht, die sich seit vielen Jahren engagieren und ihr Wissen und ihre Zeit für die Gemeinschaft ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Bürgermeisterin Pietschmann: „Sie sind es, die dafür sorgen, dass unser Leben schöner, bunter und reicher, dass unsere Stadt liebens- und lebenswerter wird. Dafür verdienen sie Wertschätzung, Anerkennung und Dank.“

Bürgermeisterin Pietschmann hatte die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern, die von ihren Einrichtungen und Vereinen aufgrund ihres außergewöhnlichen Engagements vorgeschlagen worden waren, in einen festlich geschmückten Ratssaal eingeladen. Für die Ausgezeichneten gab es im Namen von Rat und Verwaltung Urkunden und kleine Geschenke mit Design-Produkten des Mettmanner Unternehmens mono. Viele Ehrenamtler betonten im Gespräch mit der Bürgermeisterin, dass ihre Arbeit sie glücklich und zufrieden mache. Die Freude, die sie anderen Menschen mit ihrer Unterstützung und Hilfe bereiteten, sei Ansporn und Motivation zugleich. Weshalb die meisten von ihnen auch schon auf eine lange ehrenamtliche Arbeit zurückblicken können. „Sie sind der Schatz unserer Gesellschaft. Sie auszuzeichnen war mir eine Ehre“, dankte die Bürgermeisterin den Helferinnen und Helfern unter großem Beifall. Viel Beifall gab es zwischendurch auch für den Freundeskreis der Stadtbibliothek, der mit dem Heimatpreis 2024 ausgezeichnet wurde. Der Vorstand des Vereins nahm die Auszeichnung freudestrahlend in Empfang. Der Preis, der in Mettmann zum ersten Mal vor fünf Jahren verliehen wurde, ist mit 5000 Euro dotiert, die das Land dafür zur Verfügung stellt.

Mit dem Heimatpreis rückt die Landesregierung NRW herausragendes Engagement in den Gemeinden in den Fokus der Öffentlichkeit, erklärte Bürgermeisterin Pietschmann. Der Freundeskreis war schon mehrmals nominiert, doch erst in diesem Jahr bekam der kleine Verein die meisten Stimmen der 800 Bürgerinnen und Bürger, die an der Abstimmung zum diesjährigen Heimatpreis teilgenommen hatten.

„Es handelt sich beim Freundeskreis um einen kleinen Verein mit einer dennoch bedeutenden Schutzverantwortung für Mettmann“, erklärte Bürgermeisterin Pietschmann. Mit dem Geld möchte der Verein dafür sorgen, dass die Angebote, aber auch die Optik der Bibliothek verbessert werden. Zu den Gratulanten gehörte Landtagsabgeordneter Martin Sträßer aus Wülfrath, der auch für Mettmann zuständig ist. Nach den Ehrungen gab es nach einer Stärkung am Büffet und kühlen Getränken sowie bei musikalischer Untermalung durch das Duo Jhanna und Sven von der Mettmanner Musikschule ausreichend Gelegenheit zu Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre.