Schnuppertag für eine klischeefreie Berufsorientierung Zukunftstag bei der Kreisverwaltung Mettmann

Kreis · Beim Zukunftstag am 3. April schnupperten 54 Schülerinnen und Schüler aus der Region in frauen- und männertypische Berufe bei der Kreisverwaltung Mettmann. Der jährlich stattfindende, bundesweite Orientierungstag soll das Berufswahlspektrum der Kinder und Jugendlichen erweitern.

Axel Beck (l.) und Thorsten Corrinth (r.) von der Abteilung Verkehrssicherheit des Kreises Mettmann mit den Schülern Tom Markus Moissl (l.) und Santiago Gleißner (r.) vor einem mobilen Blitzer.

Foto: Kreis Mettmann

29 Mädchen und 25 Jungen zwischen zehn und 15 Jahren konnten in diesem Jahr insgesamt neun Ämter und Abteilungen des Kreises Mettmann kennenlernen. Einige Mädchen waren einen Tag auf dem Kreisbauhof und fütterten die Tarpane im eiszeitlichen Wildgehege. Andere durften bei der Feuerwehrschule einen Feuerwehrschlauch bedienen und lernten, wie man richtig wiederbelebt. Die Jungen begleiteten die Geschwindigkeitsüberwachung im Außendienst und den pädagogischen Alltag einer Kindertagesstätte. Außerdem bekamen sie eine Führung durch das Kreisarchiv.

„Wir haben uns sehr gefreut, den jungen Menschen einen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder einer Verwaltung geben zu können und hoffen, damit auch das Interesse für eine spätere Ausbildung bei uns geweckt zu haben", so Ausbildungsleiterin Daniela Capuano.

Girls‘ Day in der Feuerwehrschule des Kreises Mettmann.

Foto: Kreis Mettmann

Zukunftstag

Seit 2001 haben Mädchen und seit 2011 auch Jungen die Möglichkeit, an dem jährlich stattfindenden Berufsorientierungstag teilzunehmen. Ziel des eintägigen Schnupperpraktikums ist es, junge Menschen für Berufe zu begeistern, in denen der Frauen- oder Männeranteil unter 40 Prozent liegt. Während der Girls’Day in den Bereichen IT, Handwerk, Naturwissenschaften oder Technik stattfindet, lernen die Jungen am Boys’Day Berufe in der Pflege, Erziehung, Dienstleistung oder sozialen Arbeit kennen.